{"id":806,"date":"2017-02-28T21:18:54","date_gmt":"2017-02-28T20:18:54","guid":{"rendered":"http:\/\/richardparker.ch\/?p=806"},"modified":"2017-02-28T21:18:54","modified_gmt":"2017-02-28T20:18:54","slug":"wo-kommen-all-die-segler-her","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/richardparker.ch\/?p=806","title":{"rendered":"Wo kommen all die Segler her?"},"content":{"rendered":"<p>Seit Martinique haben wir fast jede der karibischen Inseln bis nach St. Maarten besucht, mal einige Tage bis Wochen, mal auch nur eine Nacht vor Anker in einer Bucht gelegen. Je weiter n\u00f6rdlich wir kommen, desto europ\u00e4ischer oder vielmehr, desto gewohnter erscheinen die Inseln. Die Franzosen, die Engl\u00e4nder und die Niederl\u00e4nder haben \u00abihren\u00bb Inseln jeweils unverkennbar ihren Stempel aufgedr\u00fcckt. Und trotzdem oder gerade deswegen ist es auch Karibik. Denn, wir erleben die Karibik als eine vielf\u00e4ltige Mischung von Bildern; traditionell mit weissen Sandstr\u00e4nden und t\u00fcrkisblauem Wasser, farbige, einfache H\u00fctten, mit Wellblech gedeckt, dunkle, lachende Gesichter und vertr\u00e4umte Ankerbuchten. Und daneben eben auch die Moderne, dreckige St\u00e4dte, lauter Verkehr, riesige Superm\u00e4rkte, grellblinkende Casinos und hektische Yachth\u00e4fen und unfreundliche, kurz angebundene Menschen. Doch sobald die Sonne sich dem Horizont wieder n\u00e4hert, vereinen sich all die unterschiedlichen Bilder zum ur-karibischen Ritual, dem Sun Downer. Und man trifft sich zum Rumpunch, verabschiedet geb\u00fchrend den Tag und begr\u00fcsst die Nacht. Und nur die Preise des Rumpunches erinnern einem daran, in welcher Ecke der Karibik man gerade verweilt.<\/p>\n<p>Und bei genau so einem Glas Rumpunch sinnieren wir dar\u00fcber, was man eigentlich mitbringen muss, um eine solche Reise, wie wir sie tun, \u00fcberhaupt machen zu k\u00f6nnen. Rasch sind wir uns einig, dass es klar etwas Geld dazu braucht, doch die Menge ist relativ und richtet sich stark nach den eigenen Bed\u00fcrfnissen. Wir kennen Leute, welche mit einem Bruchteil unseres eigenen Budgets und andere, welche mit einem Vielfachen davon reisen \u2013 alle erscheinen gl\u00fccklich in ihrer Art. Aber gibt es einen gemeinsamen Nenner, welcher all die Seglerinnen und Segler eint? Einen bestimmten Charakterzug, eine ausgepr\u00e4gte Neugierde, einen Sinn f\u00fcr Abenteuer, ein H\u00e4ndchen f\u00fcr Reparaturen, Sehnsucht nach der Ferne, Improvisationsgeist und Interesse an der Welt und seinen Menschen? Oder muss man bloss ein Tr\u00e4umer sein?<\/p>\n<p>Tr\u00e4umer haben wir kaum getroffen, aber alle hatten einen Traum, eine Idee und gepaart mit dem Willen, die Leinen zu l\u00f6sen und \u00fcber den Horizont zu segeln. Wo findet man aber solche Menschen im Alltag daheim? Und warum trifft man sie erst in den Ankerbuchten und H\u00e4fen?<\/p>\n<p>Wir raten, sucht doch mal das Gespr\u00e4ch mit einem Alphornbl\u00e4ser, Anwalt, Arzt, Berater, Betriebswirt, Bootsbauer, Buchhalter, Chirurgen, Fahrlehrer, Filmemacher, Forscher, Glasbl\u00e4ser, Hundef\u00fchrer, Ingenieur, IT Spezialist, Labor Assistenten, Lehrer, Mordkommissar, Narkosearzt, \u00d6lbohrungsspezialisten, Personalentwickler, Personalfachmann, Physiotherapeuten, Stripclubbesitzer, Studenten, Tankstellenwart, Venture Capital Investor, Verkaufsfachmann, Wirt oder einem Zimmermann \u2013 alles Seglerinnen und Segler, welche wir getroffen haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Martinique haben wir fast jede der karibischen Inseln bis nach St. Maarten besucht, mal einige Tage bis Wochen, mal auch nur eine Nacht vor Anker in einer Bucht gelegen. Je weiter n\u00f6rdlich wir kommen, desto europ\u00e4ischer oder vielmehr, desto gewohnter erscheinen die Inseln. 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